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Unsere Ferienvillen liegen an der nördlichen Costa Blanca in der Region der Gemeinden Benissa und Moraira, wobei das ehemalige Fischerdorf Moraira ein Ortsteil der Kleinstadt Teulada ist. Diese Zone gilt als eine der landschaftlich schönsten der spanischen Mittelmeerküste, und ist sowohl über die internationalen Flughäfen Valencia und Alicante als auch mit dem eigenen Pkw über die gut ausgebaute Autobahn erreichbar.

Die Terrassenwohnung ROCAFEL liegt am Rand der Provinzhauptstadt Alicante direkt am Strand, im Stadtteil Albufera.

Die Costa Blanca

COSTA BLANCA heißt „weiße Küste“, was weniger auf die hellen Sandstrände hinweist, als auf die weiße Blüte der Mandelplantagen im Januar und Februar. Manche Historiker vertreten auch die Auffassung, dass die vom Meer aus sichtbaren in der Sonne fast weiß leuchtenden Felsen der Küste ihren Namen gegeben haben. Strände wechseln sich ab mit bizarren Steilküsten und romantischen Buchten. Alte Dörfer von fast unberührter Schönheit gibt es – vor allem im weiten Hinterland – ebenso, wie das pulsierende Leben des internationalen Tourismus. Diese Küste, deren Zentrum die moderne Stadt Alicante (ca. 320.000 Einwohner) bildet, ist reich an Gegensätzen wie sie eindrucksvoller kaum sein können. Nur eins ist an der ganzen Küste gleich – die strahlende Sonne, das klare Meer, die Gastfreundschaft und die allgegenwärtige Lebenslust. Das Klima ist das beständigste und gesundheitsförderndste des gesamten europäischen Festlandes, ausgeglichener als an der Costa del Sol oder auf Mallorca. Gleich nach den Kanarischen Inseln hat die Costa Blanca im Winter die höchsten Temperaturen. Pro Jahr gibt es hier weniger als 30 ausgesprochene Regentage, und der kälteste Monat hat eine Durchschnittstemperatur von 15 Grad. Dennoch werden im Hochsommer selten Temperaturen über 30 Grad gemessen. Mandeln, Zitronen, Orangen und sogar die empfindliche Baumwolle blühen und reifen hier. Die Luft ist mild und trocken, so dass Rheuma, Asthma, Gicht, Herz- und Kreislaufbeschwerden schnell vergessen sind. Die Costa Blanca ist für ihr Heilklima bekannt, und wird von Medizinern oft empfohlen.

Abgesehen von der Touristenhochburg Benidorm und der Hauptstadt Alicante mit den Vororten Playa San Juan und Campello gibt es an der Costa Blanca nur wenige Hochhäuser; aufgrund der fehlenden chemischen Industrie und der gut geregelten Abwasserentsorgung ist das Meer glasklar.

 

Klimatabelle
Durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen der Costa Blanca im europäischen Vergleich

Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
Costa Blanca 16 17 19 21 24 27 30 30 28 25 19 17
Costa Brava 13 14 16 18 22 25 27 28 26 22 17 14
Cote d’Azur 13 13 15 17 20 24 27 27 25 21 17 13
Frankfurt 3 5 11 16 20 23 25 24 21 14 8 4
London 6 7 10 13 17 20 22 21 19 14 10 7

 

Die Orte der Costa Blanca (von Süden nach Norden)

Die geographischen Grenzen der Costa Blanca sind nicht eindeutig festgelegt. Die am weitesten verbreitete Auffassung ist jedoch, dass diese Küste bei Denia im Norden anfängt und bei La Manga im Süden endet. Die Struktur und Landschaft dieser Mittelmeer-Region ist keineswegs einheitlich, sondern in sehr unterschiedliche Zonen gegliedert. Der südliche Endpunkt, La Manga, stellt eine landschaftliche Besonderheit dar. Die bereits zur Provinz Murcia gehörende Halbinsel ist ca. 30 km lang, durchschnittlich nur 300 m breit und trennt einen sehr flachen Bereich des Mittelmeers fast völlig zu einer Art Salzwassersee ab. Der Salzgehalt dieser „Mar Menor“ genannten Lagune ist sehr hoch, die Wassertemperatur liegt über der des Mittelmeers. Surfer und sonstige Wassersportler finden hier sehr gute Bedingungen und reichlich Strände, über die Schönheit dieses Sandstreifens sind die Ansichten geteilt. Feststeht, dass die überwiegende Bebauung aus Apartmentblocks besteht, und dass außerhalb der Sommersaison fast niemand dort wohnt, was den Eindruck einer Geisterstadt hervorruft. Unsere Beurteilung: Im Sommer sehr gut für Aktiv-Urlauber geeignet, als Winterwohnsitz nicht empfehlenswert. Von La Manga aus nördlich fährt man durch ein karges und relativ uninteressantes Gebiet, bis man schließlich nach Torrevieja kommt. Dieser Ort und das umliegende Gebiet hat in den letzten 20 Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht, vom verschlafenen Fischerstädtchen zur internationalen Ferien-Hochburg. Die Bebauung besteht überwiegend aus Ferien-Apartments und Reihenhäusern, die Infrastruktur hinkt der dichten Bebauung hinterher. Wer Ruhe und Erholung sucht, wird hier nur schwer fündig werden. Für einen erlebnisreichen Aktiv-Urlaub in Strandnähe mit vielen Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten eignet sich Torrevieja jedoch gut. Die Orte Guardamar und La Marina bestanden bis vor wenigen Jahren nur aus einigen Häusern, wachsen jedoch durch die starke Bautätigkeit mit rasender Geschwindigkeit. Im Hinterland von La Marina entstanden und entstehen gigantische Siedlungen mit Tausenden von winzigen fHäuschen auf meist nur 200 qm Grundstück, so dass teilweise nur noch eine Landschaft aus Dächern erkennbar ist. Die erforderliche Infrastruktur bleibt bisweilen auf der Strecke. Santa Pola hat den größten Fischereihafen des spanischen Mittelmeers und ist ein beliebtes Ziel vorwiegend spanischer Touristen. Die Bebauung besteht aus Appartementhäusern und Reihenhaussiedlungen, der Ort selbst bietet außer guten Fischlokalen wenig Reizvolles. Die künstlichen Salzseen (Salzgewinnung) bewirken im Sommer bei hohen Temperaturen eine unangenehme Geruchsbelästigung.

Elche liegt ca. 20 km im Landesinneren, etwa auf Höhe von Santa Pola. Bekannt ist diese typisch spanische Stadt für ihre Palmenwälder. Fast alle Palmen die in Spanien verkauft und angepflanzt werden stammen aus Elche. Sehenswert ist der Palmengarten „Huerto del Cura“ mit der berühmten Büste der „Dama de Elche“, sowie der herrlich angelegte Stadtpark mit Teichen und allen nur erdenklichen Palmensorten und sonstigen mediterranen Pflanzen.

Alicante

Am Flughafen vorbei fährt man durch die Provinzhauptstadt Alicante, genau in der Mitte der Costa Blanca jeweils ca. 100 km von La Manga und Denia entfernt gelegen. Alicante ist eine wachsende Großstadt von über 320.000 Einwohnern, hier liegen die übergeordneten Verwaltungsbehörden. Aufgrund der umfangreichen Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie kommt praktisch jeder Bewohner der Costa Blanca von Zeit zu Zeit in die Stadt, ansonsten wohnen hier kaum Ausländer. Sehenswert ist vor allem die Hafenpromenade „Explanada“, die idyllische Altstadt unter der Burg „Santa Barbara“ und der neue in den Hafen gebaute Stadtteil „Puerto“ mit vielen attraktiven Geschäften und Lokalen. In Alicante gibt es natürlich auch hervorragende Einkaufsmöglichkeiten, besonders erwähnenswert ist das Großkaufhaus „El Corte Inglés“ im Zentrum.

Bei Alicante geht die weite Ebene des Südens in eine Berglandschaft über, der Berg Aitana mit 1.558 m ist nur wenige Kilometer von der Küste entfernt. Hier wird deutlich, dass Spanien das bergreichste Land Europas ist; diese Landschaft ist für uns Mittel- und Nordeuropäer besonders reizvoll.

Unsere imaginäre Reise an der Küste geht weiter durch Playa San Juan (Sandstrand der Superlative!) und Campello über das hübsche Villajoyosa (historische Altstadt mit bunt bemalten Häusern) weiter nach Benidorm. Dieser Ort ist das bekannteste Touristenzentrum an der Costa Blanca. Die Silhouette erinnert an Manhattan, der Ort besteht fast nur aus Wolkenkratzern. Hier steht auch das höchste Gebäude Spaniens (= das zweithöchste Europas), das Vier-Sterne-Hotel BALI. Sicherlich wurde hier die ursprüngliche Landschaft zerstört, dafür ist eine gewaltige Konzentration von Läden, Boutiquen, Restaurants, Bars, Discotheken, Vergnügungs-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten geschaffen worden, von denen auch die anderen Orte der Costa Blanca profitieren. Das Strand- und Nachtleben in Benidorm braucht Vergleiche mit der Party-Insel Ibiza nicht zu scheuen. Ein Vorteil ist, dass der sogenannte „Massentourismus“ sich zum überwiegenden Teil auf dieses Zentrum beschränkt und die umliegenden Orte sich dadurch einen guten Teil ihrer Ursprünglichkeit und Beschaulichkeit bewahren konnten.

Nördlich von Benidorm weicht langsam die Kargheit der Landschaft dem Grün der ersten Pinienwälder und Plantagen an den Hängen. Der nächste Ort heißt Altea und ist immer eine Besichtigung wert. Auf einem Hügel liegt die sehenswerte Altstadt, gekrönt von der blauglänzenden Kuppel der Kathedrale. Durch enge Gassen gelangt man zu Fuß dort hinauf, für Autos ist kein Platz. Hier ist Spanien noch so wie man es sich erträumt, zumindest außerhalb der Hochsaison Juli/August.

Calpe-Benissa-Moraira-Jávea

Zwischen Calpe im Süden und Jávea im Norden erstreckt sich eines der landschaftlich schönsten Gebiete des spanischen Mittelmeers. Das Bild dieser Zone wird geprägt durch die malerisch hügelige Landschaft mit ihren dichten Pinienwäldern, Weinfeldern, Buchten mit kristallklarem Wasser und vielen weißen Villen. Landschaftlich erinnert diese Region stark an die Insel Mallorca. Das Wahrzeichen der Costa Blanca, der Felsen „Peñon de Ifach“ in Calpe, auch „Klein-Gibraltar“ genannt, ist weithin zu sehen.

Von Süden her kommend fällt auf, dass die Farbe Grün nun endgültig die Oberhand über die grauen Felsen gewinnt. In diesem Gebiet leben sehr viele deutschsprachige Residenten das ganze Jahr über, man findet schnell Kontakt und hat alle Annehmlichkeiten der angepassten Infrastruktur. Auch wenn viele Neulinge anfänglich den „deutschen Metzger“ und „deutschen Bäcker“ noch belächeln, früher oder später nehmen sie seine Dienste gerne hin und wieder in Anspruch. Keine Angst, trotz aller Anpassung an deutsche Bedürfnisse ist dies ein echtes Stück Spanien. Dass auch in vielen Läden und Lokalen die deutsche Sprache mittlerweile oft verstanden wird erleichtert den Aufenthalt.

Aufgrund der strengen Bauvorschriften in dieser Zone ist eine Hochhausbebauung praktisch nicht vorhanden und auch für die Zukunft weitgehend ausgeschlossen. Lediglich am langen Sandstrand von Calpe findet man eine gewisse Konzentration von Apartmenthäusern und Hotels. Die Mindestgröße für ein Einzelhaus-Baugrundstück wurde auf minimal 800 m² festgelegt so dass eine allzu dichte Besiedlung vermieden wird. Zusätzlich wurden große Gebiete zur Grünzone erklärt, in der überhaupt keine Baugenehmigungen erteilt werden. Die Bebauung dieses Küstenstrichs besteht fast ausschließlich aus hübschen freistehenden Einfamilienhäusern mit mediterranen Gärten.

Einkaufsmöglichkeiten und eine abwechslungsreiche Gastronomie sind reichlich vorhanden, und auch sonst alles was Residenten und Urlauber zu einem angenehmen Aufenthalt benötigen. Wassersportler werden an einem der Strände und in den Yachthäfen alle Möglichkeiten zur Ausübung ihres Hobbys vorfinden, Golfer kommen in den gepflegten Golfclubs auf ihre Kosten.

Die Entfernung zur Provinzhauptstadt Alicante und dem internationalen Flughafen beträgt etwa 80-90 km, über die Autobahn in ca. 50 Minuten erreichbar. Nach Valencia ist es in die andere Richtung nur wenig weiter. Die Schmalspureisenbahn Alicante-Denia verbindet die Küstenorte miteinander, zusätzlich gibt es auch Busverbindungen. Mit den Fähren von Valencia, Denia, Benidorm und Alicante erreichen Sie schnell die Baleareninseln Ibiza, Formentera, Mallorca und Menorca.

Denia

Der nördlichste Ort der Costa Blanca wurde bereits 500 v. Chr. gegründet und hat heute über 30.000 feste Einwohner. Den höchsten Punkt bildet eine alte Burganlage mit schönem Ausblick. Die Stadt bietet lange Strände, gute Einkaufsmöglichkeiten sowie viele Restaurants und ein umfangreiches Freizeitangebot. Der Berg Montgo zwischen Denia und Javea ist als Klimascheide bekannt, trotz der geringen Entfernung ist es hier meist etwas windiger und regnerischer als in den südlicheren Orten.